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Am Festival Kammermusik Bodensee Kreuzlingen stach die "Sonnenkönigin" während drei Tagen "in See", um ein musikbegeistertes Publikum in Kombination Schifffahrt, Konzert und Kulinarik zu verwöhnen. Ich genoss eine Matinée an Bord des 4-Deck-Schiffes: Die "Sonnenkönigin" gilt akustisch mit Recht als das KKL unter den Schiffen. Der Boden des Atriums wird für Konzerte oder Präsentationen versetzt nach oben gehoben, sodass eine perfekte Thaterbestuhlung eingerichet werden kann. Es kamen heute Werke von Haydn, Brahms und Prokofiev zur Aufführung. Während des vierstündigen Aufenthaltes an Bord blieben während dem Konzert die Motoren mitten im "Schwäbischen Meer" still. Das somit manöverierunfähige Schiff setzte sich zwischen 11.20 und 12.20 Uhr die Mal den Wellen des Katamarans aus, der Konstanz und Friedrichshafen verbindet. Selbst das grösste und schwerste Passagier-Schiff auf dem Bodensee kam recht ins Schlingern, was ich als Attraktion erlebte, doch nicht für alle Konzertbesuchende so empfunden wurde. Der künstlerische Leiter des Festivals Kammermusik Bodensee, Martin Lucas Staub, ist begeistert über diesen schwimmenden Konzertsaal: „Auch dieses Jahr sind mitreissende Konzerterlebnisse an Bord von MS Sonnenkönigin einer der Höhepunkte für mich: Viermal läuft das Schiff aus zu Konzerten auf dem Bodensee. Neben den Konzerten mit Musikern von internationalem Renommee gibt es auf dem Schiff auch Zeit für einen gemütlichen Apéro und zum Geniessen des kulinarischen Angebots.“ • Die Dreideck-Schiffe der BSB sehen im Vegleich zur "Sönnenkönigin" klein aus; Start der Konzertfahrt war in Konstanz. • Das Innere des Eventschiffes wird für Präsentationen und Aufführungen in ein Theater umgewandelt. • Das Carmina-Quartett wurde mit der Besetzung Klarinette und Klavier ergänzt. • Die Konzertbesuchende geniessen die Grosszügigkeit des Flanierdeckes. • Nach vier Stunden legt die "Sonnenkönigin" in Kreuzlingen an. Text und Bilder H. Amstad |












