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Der Kanton Neuenburg bekennt sich zum Projekt der Wiederinbetriebnahme des letzten Dampfschiffes der drei Juraseen. „Ein richtiges Weihnachtsgeschenk für uns“, ist Olivier Bachmann, Vizepräsidenten des Vereins trivapor, begeistert. „Die Neuenburger Regierung will dem Verein Trivapor 400 000 Franken für die Restauration der „Neuchâtel“ zur Verfügung stellen.“ Die finanzielle Unterstützung aus Neuenburg ist jedoch an die Bedingung geknüpft, dass sich auch die Kantone Bern, Freiburg und Waadt an der Finanzierung beteiligen. Dies schreibt die Neuenburger Staatskanzlei am Donnerstag in einem Communiqué. Von der Lotterie Romand erwartet der Verein einen weiteren, ähnlichen Betrag. „Das ist ein wichtiger Schritt für uns und die vollständige Finanzierung des Projektes rückt in greifbare Nähe.“ Unterdessen gehen die Arbeiten in der für das Schiff extra aufgebauten Werfthalle in Sugiez weiter. Die Tage der offenen Türe in der Werft waren jeweils ein Erfolg. Mehrere Hundert Personen aller Altersgruppen haben sich am Broyekanal eingefunden, um sich über die Baufortschritte zu informieren. Der hintere Teil der Schale wurde bereits vollständig renoviert. Die Arbeiten am Mittelschiff stehen kurz vor dem Abschluss. Die Bugpartie befindet sich demgegenüber noch im Ursprungszustand. In der jetzigen Bauphase können die Besucher und Besucherinnen die Spanten und Strukturen der Schale aus nächster Nähe gut betrachten. Die Facharbeiter von shiptec Luzern arbeiten mit Hochdruck, um das Ziel der Wiederinbetriebnahme des DS Neuchâtel 2013 zu erreichen. Der nächste Termin, um die „Neuchâtel“ zu besichtigen, ist am Freitag, 6. Januar 2011 von 1400 bis 1600 Uhr. Bilder: Überstellungsfahrt des Dampfers am 18.9.10 von Neuenburg nach Sugiet, wo in Murten ein Zwischenhalt eingeschaltet wurde (mitte); trivapor-Präsident Willy Schaer an der GV 2011 engagiert sich mit vollem Elan, 16.4.11 (Bilder und Text H. Amstad)
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Mittwoch, 21 Dezember 2011 18:53










