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Wie im (B)Logbuch vom 29. Oktober in Aussicht gestellt (Link) haben die beiden Bielersee-Schiffe Büren und Seeland die Juragewässer inzwischen verlassen. Die „Seeland“ wird allerdings nicht wie geplant in Oberösterreich „untertauchen“. Ein Schweizer Weinhändler hat inzwischen das Schiff gekauft. Er wird es Ende Januar in Basel übernehmen und hat vor, europaweit die "Seeland" als Werbeträger für die Schweiz zu nutzen. Längerfristig will er das Schiff privat brauchen. MS Büren hingegen ist planmässig in Genf angekommen und wird voraussichtlich bereits im kommenden Sommer wieder in Fahrt gehen. Sein neuer Besitzer, Joël Charrière von der Schifffahrtsgesellschaft Swissboat SBJC, freut sich riesig über den Neuerwerb. Er sagt gegenüber der Schiffs-Agentur: „Le Büren vas retrouver son nom d'origine Romandie IV, nous allons effectuer des travaux dessus afin de l'homologation sur le Lac Léman. Une timonerie sera construire afin d'un meilleur équilibre esthétique et surtout que le pilote puisse mieux voir lors des manovreures. Le bateau fera des croisières touristique avec repas.“ Das Schiff erhält also wieder den ursprünglichen Namen, der bis 1973 am Bug prangte. Am Dienstag, 20. Dezember 2011 gelangte die „Büren“ von Biel nach Sugiez, wo es mit zwei Strassenpneukranen ausgewassert wurde. In der Nacht vom 21. zum 22. Dezember 2011 wurde es durch die Firma Friderichi Spécial SA auf dem Strassenweg von Sugiez nach Lausanne-Vidy transportiert. Dort wasserten wiederum zwei Krane das Schiff ins Genferseewasser. Das Schiff fuhr nachher direkt und mit eigener Kraft nach Genf. Es überwintert nun unter einer grossen Blache eingepackt am Quai Fleuri unterhalb des stillgelegten Radschiffes Genève. Bilder: Erbaut 1960 verlässt die „Büren“ Ende 2011 den Bielersee; Blick ins Steuerhaus und: ein letztes al anbinden im Hafen von Biel. (Text und Bilfer H. Amstad)
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Samstag, 14 Januar 2012 21:46










